Die Wiener Tradition
als Werkstatt.
scholarium verbindet seit zwanzig Jahren Theorie und Praxis der Österreichischen Schule. Ökonomie, Psychologie, Geopolitik, Technologie und Kultur werden als eine Wirklichkeit behandelt, in der Wissen verteilt ist und Entscheidungen Folgen haben.
Aus dieser Bildungsarbeit sind ein Salon, Unternehmen und konkrete Orte gewachsen. Erkenntnis wird zu Handlungsfähigkeit für Menschen, die Unternehmen und Familien gründen, Vermögen verantworten und unter unternehmerischer Ungewissheit entscheiden.
Scholien. Die monatlichen Glossen von Rahim Taghizadegan am Rand der Gegenwart, in der Denkweise der Wiener Schule.
Monatlich. Abbestellung in jeder Ausgabe möglich.
Die Scholien bleiben der freie Einstieg. Der Salonsitz 144 eröffnet die vertiefte Teilnahme.
§Was scholarium leistet
Die Österreichische Schule ist die Wiener Verdichtung einer älteren europäischen Erfahrung: Die Praxis des Handels war Jahrtausende älter als ihre Theorie. Von Salamanca über die schottische Aufklärung bis Wien gewann unternehmerische Erfahrung theoretische Form. Wirtschaft, Psychologie, Recht, Geld und Kultur wurden als eine Wirklichkeit betrachtet, in der Entscheidungen Folgen haben und Wissen verteilt ist.
Heute liegen die Anwendungen offen. Mengers Theorie der Geldentstehung macht Bitcoin als monetäres Phänomen verständlich. Eine Standortwahl wird präziser, wenn Hayeks Arbeit über verteiltes Wissen mitwirkt. Mises' Praxeologie prüft jede Lage gegen ihre tatsächlichen Bedingungen. Und was Unternehmer tun, hat Kirzner als Entdeckungsverfahren beschrieben.
Theorie, die etwas taugt, reift an realen Entscheidungen: am eigenen Unternehmen, an der eigenen Vermögensanlage, an Verlagsarbeit und dem Aufbau konkreter Orte. Technologie ist darin Kapital: ein Produktionsumweg, der Wissen in Werkzeuge bindet und die Reichweite menschlichen Handelns vergrössert. Wer in den Salon eintritt, tritt mit eigenem Urteil und eigener Verantwortung in dieses Gespräch ein.
Information ist heute im Überfluss zu haben und gerade darum wenig wert. Was zählt, ist die Auswahl, die Verdichtung, die Verbindung und die Reihung: die Realität ohne Ideologie und Utopie verstehen und daraus nüchtern unternehmerisch handeln.
Der geteilte Salon.
Der Salon war immer mehr als eine Veranstaltung. In der Wiener Tradition war er ein intimer Raum, in dem Theorie, Praxis und Kultur einander begegneten: ein Gespräch unter Menschen, die etwas zu sagen hatten und einander zuhören konnten.
Heute verbindet er einen verstreuten Kreis zwischen Wien, Zug, Istrien, Madeira und Nova Scotia. Der Salonsitz 144 ist die einmalige Inskription in den auf 144 Plätze begrenzten Salon; das vollständige Angebot und seine Bedingungen haben eine eigene Seite.
144 Plätze · CHF 1.440 einmalig
Den Salon kennenlernen§ Aus der Werkstatt
Aus Denken werden Betriebe.
Ein Kontor war ein Knotenpunkt: Wohnsitz, Lager, Rechtsraum und Verbindung zu einem Netzwerk, das grösser war als der Ort, an dem es stand.
scholarium ist in diesem Sinn ein lernendes Kontor. Aus der Bildungsarbeit entstehen unternehmerische Fähigkeiten für Unternehmen, Vermögensentscheidungen, Technologie und konkrete Orte.
Bitcoin bildet die monetäre Basis. Die vier Arbeitsfelder stehen auf der Kontor-Seite.
§Rahim Taghizadegan

Rahim Taghizadegan ist österreichischer Ökonom, Physiker, Autor und Unternehmer mit Sitz in Zug. Als Schüler von Roland Baader und Hans-Hermann Hoppe lehrte er die Österreichische Schule an Universitäten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein und arbeitet seit 2011 in Lehre und Publikation zu Bitcoin.
Das Ungewöhnliche ist die Deckung von Lehre und Praxis: Er unterrichtet Unternehmertum als Unternehmer, riskiert eigenes Kapital und baut an den Unternehmen und Orten mit, über die andere bloss referieren.
Vollständiges Profil →

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