Salon

Unser Salon erweckt eine alte Wiener Tradition zu neuem Leben: Wie im Wien der Jahrhundertwende widmen wir uns gesellschaftlichen, philosophischen und wirtschaftlichen Themen ohne Denkverbote, politische Abhängigkeiten und Ideologien, Sonderinteressen und Schablonen. Dieser Salon soll ein erfrischender Gegenentwurf zum vorherrschenden Diskurs sein. Wir besinnen uns dabei auf das Beste der Wiener Salontradition.

Nützen Sie die Gelegenheit, das scholarium und deren außergewöhnliche Gäste bei einem unserer Salonabende kennenzulernen. Ein spannender und tiefgehender Input bringt Ihren Geist auf Hochtouren, worauf dann eine intensive Diskussion in intimer Atmosphäre folgt. Dabei kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Selbst zubereitete Gaumenfreuden und gute Tropfen machen den Abend auch zu einem kulinarischen Erlebnis.

Termine

Wer heute noch Kinder bekommt

Dienstag 24.10.2017 19:00 – 22:00 Uhr

Was erklärt die demographischen Dynamiken unserer Zeit? Sterben die Europäer aus? Brauchen wir Zuwanderung? Welche Gründe gibt es, Kinder zu zeugen? Welche sprechen dagegen? Welche Herausforderungen stellen sich Eltern in Europa heute? Was können Eltern falsch machen? Weist die Demographie in Richtung "Idiocracy" (Verdummung)? Welche Rolle spielt der Wohlfahrtsstaat? Wie sähe eine kinderfreundliche Gesellschaft aus? Wie können wir mit der Überalterung umgehen?

Technotopia

Mittwoch 22.11.2017 19:00 – 22:00 Uhr

Wohin führt uns die technische Entwicklung? Wie wird die Welt in hundert Jahren aussehen? Kann Technik unsere Probleme lösen? Kompensiert technische Entwicklung die Geldmengenausweitung oder wird sie erst von dieser vorangetrieben? Macht uns Technik reicher oder abhängiger? Wie fragil ist die Hochtechnologie? Wie groß sind künftige Gefahren – von Gentechnik über künstliche Intelligenz bis zur virtuellen Realität? Wird menschliche Arbeit völlig durch Roboter und Algorithmen ersetzt werden?

Die Zukunft der Wiener Schule

Freitag 15.12.2017 19:00 – 22:00 Uhr

Die Wiener Schule der Ökonomik kehrt nach langem Vergessen und Verdängen wieder nach Europa zurück. Was macht diese Tradition heute noch relevant? Wie änderte sie sich in den USA? Warum wird sie von vielen Akademikern nicht ernst genommen? Ist sie überhaupt wissenschaftlich oder eher Ideologie? Ist sie "libertär"? Warum propagieren immer mehr junge Leute Ideen der Wiener Schule? Welchen Interessen nutzt sie und wie? Warum sind die "Austrians" in den USA so gespalten, warum eskaliert ihr Streit? Wer hat recht? Stehen Mises und Hayek wirklich im Widerspruch? Was würde Menger dazu sagen? Wird die Wiener Schule wieder in die Universitäten einziehen oder endgültig diskreditiert?