Sie wünschen sich Alternativen, möchten selbst nachdenken und sich für bessere Wege engagieren, doch es fehlen Ihnen Zeit, Mittel und Muße. Sie wissen, dass viele Spinner und Ideologen das Feld der Systemkritik beackern und sehen den Bedarf für ein seriöses, professionelles und unabhängiges Forschungsprogramm, das nicht im Expertenjargon, sondern in allgemein verständlicher Form Probleme und Dynamiken analysiert, Alternativen nüchtern prüft, andere Bürger sensibilisiert und Inspiration und Ermutigung für neue Wege werte– und sinnorientierten Wirtschaftens abseits der verzerrten Blasenwirtschaft unserer Zeit bietet.

Wer sind wir? Unsere Unabhängigkeit und Professionalität wird durch eine rein private Finanzierung gewährleistet. Erfolgreiche Unternehmer aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein waren die ersten, die einen Bedarf nach realer Wertewirtschaft abseits der Täuschungen und Blasen erkannten und auf Einladung und Initiative von Rahim Taghizadegan das gemeinnützige Unternehmen scholarium gründeten, das unter anderem die langjährige Arbeit des Instituts für Wertewirtschaft professionalisiert und als Forschungsprogramm auf nachhaltiger Grundlage nun noch mehr Menschen zugänglich macht. Wenn Sie zu uns gehören, dann laden wir Sie ein, uns auf diesem schwierigen, aber unglaublich lehrreichen Weg zu begleiten, auf dem wir herausfinden wollen, wie sich heute noch die Realität erkennen, Werte schaffen und Sinn finden lassen.

Warum braucht es ein solches Unternehmen überhaupt? Institute und Initiativen mit guten Intentionen gibt es zur Genüge. Die meisten sind allerdings ideologisch motiviert, das heißt, sie wissen schon, was gut für uns ist, haben fertige Schlussfolgerungen und entwickeln erst danach Argumente, um andere zu bekehren. In aller Regel sind solche Initiativen subventioniert, das heißt, Interessengruppen zahlen für diese (letztlich nicht zielführende) Missionierungsarbeit, oder es fließt gar Steuergeld hinein, das heißt, wir zahlen alle mit, egal ob wir die Werte teilen und die Arbeit schätzen. Das ist natürlich die ideale Voraussetzung für Unprofessionalität, Verschwendung, Selbstbeweihräucherung, Anpassung und Denkverbote. Sind sie nicht subventioniert, so sind es meist Hobby–Projekte mit der typischen Vereinsmeierei (je drei Engagierte werden vier Vereine gründen, die ihren jeweiligen Anspruch auf Wichtigkeit durch ausgefeilte Strukturen und Versprechen zelebrieren).

Wir schätzen das vielfältige, zivilgesellschaftliche Engagement sehr und wollen es nicht schlechtreden. Auf diesem Engagement bauen wir auf und wollen es professionell begleiten und ergänzen. scholarium spricht die Menschen nicht nur als Konsumenten an, sondern als engagierte, vernunftbegabte Bürger und ist dadurch einmalig, die Spannung zwischen zwei Versuchungen halten zu können, die unsere Zeit und damit auch die meisten Bürgerinitiativen kennzeichnen:

Auf der einen Seite steht das Gutreden der Verhältnisse: Wir würden auf hohem Niveau jammern, lebten in unvergleichlichem Wohlstand, noch nie wäre es uns so gut gegangen. Dieses nachvollziehbare Gutreden, das dem notwendigen Grundoptimismus gerade unternehmerischer und eigenverantwortlicher Menschen entspringt, führt zu einem Grundvertrauen in die Institutionen: Klar könnten die Politiker besser sein, die Wissenschaftler und Künstler renommierter, die Unternehmer erfolgreicher. Wir müssten uns alle nur ein bisschen zusammenreißen, um das Bestehende zu bewahren, und dann wäre eigentlich alles gut, zumindest akzeptabel.

Auf der anderen Seite steht das Schlechtreden der Verhältnisse: Es hätte ohnehin alles keinen Sinn, die politischen Verhältnissen wären nicht zu ändern, das Unternehmertum immer schwieriger bis unmöglich, die verbliebenen Bürger, die zur Eigenverantwortung noch fähig wären, sollten eher den Exodus suchen, um dem Wahnsinn zu entkommen. Dieses nachvollziehbare Schlechtreden, das der notwendigen Nüchternheit gerade unternehmerischer und eigenverantwortlicher Menschen entspringt, führt zu einem absoluten Vertrauensverlust: Wenn Experten und Medien etwas verlautbaren, wäre wahrscheinlich das Gegenteil richtig – und dieses Richtige wird dann im Internet, in Foren und Weblogs gesucht, die immer neue Theorien parat haben, wer an den Verhältnissen Schuld wäre und welche Endlösung aller Probleme durch wen und warum verhindert würde.

So entstehen zwei Welten, die sich immer mehr voneinander entfernen. Das Lager der verantwortungsbereiten Bürger reibt sich vollkommen auf im Konflikt zwischen Gutrednern und Schlechtrednern (links und rechts, elitär und anti–elitär, strukturkonservativ und revolutionär, Mutbürger und Wutbürger – all das entzündet sich dann noch an jener Bruchlinie).

Wem kann man denn noch vertrauen? Dem eigenen Verstand und der eigenen Erfahrung, im überschaubaren Bereich eigener Versuche der Wertschöpfung und Sinnfindung. Wir haben keine fertigen Antworten, keine Programmatik, keine Lösungsformel anzubieten. Nur absolut unabhängiges Streben nach Erkenntnis, und zwar nicht rein theoretischer anhand von Weltmodellen, sondern praktischer anhand der tiefgehenden Reflexion realer Herausforderungen und Möglichkeiten.

Wir laden die letzten eigenverantwortlichen Bürger im deutschsprachigen Raum (und auch jene, die bereits den Exodus angetreten haben) ein, uns bei unserer unbequemen Suche nach Erkenntnis, Wertschöpfung und Sinnfindung zu begleiten und daraus Nutzen, Inspiration und Ermutigung zu ziehen.

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